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Gemeinsam für ein Bayern der Vielfalt

Die AWO Bayern ist für Inklusion.

Inklusion heißt:

  • Alle Menschen sollen gleichberechtigt sein.
    Und überall mitmachen können.
  • Niemand soll ausgeschlossen werden.
    Zum Beispiel weil er eine Behinderung hat.
    Oder weil er aus einem anderen Land kommt.

Die AWO setzt sich schon lange für Inklusion ein.
Schon seit sie gegründet wurde.
Vor fast 100 Jahren.

Inklusion und Bildung

Bildung ist für alle Menschen wichtig.
Wer als Jugendlicher viel lernt,
kann sich zum Beispiel aussuchen,
in welchem Beruf er einmal arbeiten will.
Wer nur wenig lernt,
hat keine große Auswahl bei den Berufen.

Darum darf niemand beim Lernen benachteiligt werden!

Die AWO sagt:

  • Bildung soll gleichberechtigt sein.
  • Alle Kinder sollen zusammen lernen.
    Auf der gleichen Schule.
  • Die Kinder sollen sich gegenseitig helfen.
    Dabei lernen sie auch, dass man jeden Menschen achten soll.
    Zum Beispiel auch Menschen mit einer Behinderung.
  • Die Regierung muss Geld bereitstellen.
    Damit zum Beispiel genug gute Lehrer und Lehrerinnen ausgebildet werden können.
  • Die Schulen brauchen auch Geld, damit sie zum Beispiel Rampen und Fahrstühle bauen können.
    Sodass auch Kinder im Rollstuhl in die Klassen-Zimmer fahren können.

Inklusion und Arbeit

Arbeit ist wichtig.
Nicht nur damit man Geld verdient.
Sondern auch darum:
Wer eine Arbeit hat, ist meistens zufrieden.
Und fühlt sich wohl.

Wer eine Arbeit hat, der weiß:

  • Ich habe eine wichtige Aufgabe.
  • Ich werde gebraucht.

Das ist ein gutes Gefühl für jeden Menschen.
Darum will die AWO mehr Inklusion bei der Arbeit.

Das heißt:
Es soll mehr Angebote geben.
Zum Beispiel für Menschen
mit einer seelischen Krankheit.
Jeder Mensch soll eine gute Arbeit finden.
Die zu ihm passt.
Und die ihm Spaß macht.
Damit jeder Mensch weiß: Ich werde gebraucht.
Und damit jeder Mensch genug Geld zum Leben
verdienen kann.

Die AWO sagt:

  • Es muss viel mehr Arbeits-Plätze geben
    für Menschen, die Unterstützung brauchen.
  • Wichtig ist:
    Es müssen gute Arbeits-Plätze sein.

Ein guter Arbeits-Platz ist es zum Beispiel:

  • Wenn die Arbeit gerecht bezahlt wird.
  • Wenn man nicht zu lange arbeiten muss.
  • Wenn man von der Arbeit nicht krank wird.

Die AWO ist auch selbst ein großer Arbeit-Geber.
Das heißt, viele Menschen arbeiten bei der AWO.
Die AWO will auch im eigenen Unternehmen
mehr Arbeits-Plätze schaffen,
für Menschen, die Unterstützung brauchen.

Inklusion und Wohnen

Das eigene Zuhause ist ein wichtiger Ort für jeden Menschen.
Dorthin kann man sich zurückziehen,
wenn man Ruhe braucht.
Oder man kann andere Menschen einladen,
wenn man Gesellschaft haben möchte.

Darum fordert die AWO:

Die Politiker müssen gute Gesetze machen.
Denn ein eigenes Zuhause
ist für jeden Menschen besonders wichtig.
Darauf sollen die Politiker achten:

  • Es soll viele Wohnungen ohne Hindernisse geben.
    Damit zum Beispiel auch Rollstuhl-Fahrer dort leben können.
  • Es soll überall Wohnungen ohne Hindernisse geben.
    In der ganzen Stadt.
    Damit zum Beispiel die Rollstuhl-Fahrer nicht benachteiligt werden.
    Oder ausgegrenzt werden.
  • Die Wohnungen dürfen nicht zu teuer sein.
    Auch Wohnungen im Stadt-Zentrum dürfen nicht zu teuer sein.
    Damit niemand ausgegrenzt wird.


Die AWO hilft beim Wohnen

Die AWO bietet Hilfe beim Wohnen an.
Zum Beispiel für alte Menschen.
Oder für Menschen,
die aus einem anderen Land kommen.
Oder für Menschen mit einer Behinderung.

Die AWO sagt:

  • Jeder soll so gut es geht selbst bestimmen,
    wo er wohnen will.
    Und wie er wohnen will.
    Die AWO berücksichtigt diese Wünsche.
  • Möglichst viele Menschen
    sollen in einer eigenen Wohnung leben.
    Wenn sie das möchten.
    Und nicht in einem Heim.
  • Manche Menschen brauchen Unterstützung.
    Sie sollen in der eigenen Wohnung unterstützt werden.
  • Die Wohnungen soll es in der ganzen Stadt geben.
    Das heißt, es soll keine besonderen Bezirke geben.
    In denen nur Menschen mit Behinderung wohnen.
    Oder Menschen, die aus einem anderen Land kommen.

Zusammen-Leben mit anderen Menschen

Inklusion ist wichtig.
Damit Menschen mit Einschränkungen
überall mitmachen können.
Und niemand ausgeschlossen wird.

Die AWO sagt:

Inklusion soll es nicht nur in der Schule geben.
Oder auf der Arbeit.
Sondern Inklusion soll es überall geben.
Auch im ganz normalen Alltag.
Zum Beispiel abends im Kino.

Aber im Alltag gibt es noch viele Hindernisse.

Zum Beispiel abends im Kino:

  • Gibt es eine Rampe oder einen Fahr-Stuhl?
    Damit auch Menschen, die im Roll-Stuhl sitzen,
    ins Kino gehen können?
  • Hat der Film Unter-Titel?
    Damit auch Menschen, die taub sind,
    den Film ansehen können?
  • Gibt es den Film auch als Hör-Film?
    Werden die Bilder im Film beschrieben?
    Das heißt: Erzählt jemand über Kopf-Hörer,
    was gerade passiert.
    Damit auch Menschen, die blind sind,
    den Film sehen können?

Das Kino ist nur ein Beispiel.
Alle Bereiche im Leben sollen offen sein.
Für alle Menschen.
Die Regierung muss gute Gesetze machen.
Damit niemand ausgeschlossen wird.

Es kommt aber nicht nur auf die Gesetze an.
Wichtig ist auch:

  • Alle Menschen müssen mithelfen.
  • Alle müssen aufeinander Rücksicht nehmen.

Damit es bald keine Hindernisse mehr gibt.
Sondern damit es überall Inklusion gibt.
Zum Beispiel in der Schule und im Beruf.
Und auch im ganz normalen Alltag.
Zum Beispiel abends im Kino.
Daran arbeitet die AWO Bayern.

Die AWO Bayern



Die AWO Bayern sagt:
Wir finden Inklusion sehr wichtig.
Wir tun viel dafür,
damit die Inklusion in Zukunft noch besser wird.

Zum Beispiel hat die AWO Bayern eine Arbeits-Gruppe gegründet.

In der Arbeits-Gruppe geht es nur um das Thema Inklusion.
Alle Mitglieder in der Arbeits-Gruppe überlegen:
Wie kann Inklusion noch besser werden?

Die AWO hat dazu ein Papier geschrieben.
Das Papier gibt es auch in leichter Sprache.
Hier können Sie es herunterladen.

Beispiele

In Zukunft soll es auch noch mehr Hilfs-Angebote geben.
Für Menschen, die Unterstützung brauchen.
Es gibt schon jetzt viele Angebote von der AWO.
Zum Beispiel betreutes Wohnen auf dem Bauernhof.
Für Menschen, die von Drogen abhängig sind.

Diese Beispiele können Sie hier anschauen. Die Beschreibungen sind in schwerer Sprache.

Wer hat die Texte in Leichte Sprache übersetzt?
Das AWO Büro Leichte Sprache

Wer hat die Texte auf Leichte Sprache geprüft?
Steffi Schiebert, A. Ratzel, Mirko Müller

Sie können dem Büro Leichte Sprache
eine Email schreiben.
Die Adresse ist:
leichtesprache@awo.org
Die Internetadresse ist:
leichtesprache.awo.org